Wir sind unzufrieden mit dem Zustand der Welt, sogar empört. Unsere Empörung ist eine Energie, die wir nutzen wollen. Statt den Weg des geringsten Widerstands zu gehen, entscheiden wir uns für den aufregenden Weg der unbequemen Verantwortung. Wir wollen bedingungslos Eigenverantwortlichkeit und kritisches Denken befeuern.

Keine Zeigefinger, keine Mittelfinger brauchen wir dafür. Wir wollen nicht jammern und nicht anklagen. Wir verzichten auf die endlose Aufzählung von ökologischen und sozialen Krisen. Mit oberflächlichen Problembeschreibungen und Hysterie werden wir immer und überall konfrontiert – und doch: genau daraus ziehen wir unsere Motivation endlich anzufangen. Für uns gibt es kein besseres Problem zu lösen.

Als Einzelne*r kann man nicht die ganze Welt auf einmal retten! Deshalb vereinigen wir uns. Und wir wollen viele sein. Wir wollen alle sein.

Dennoch hat jede*r einen ganz persönlichen Handlungsrahmen und braucht ganz persönliches Handwerkszeug. Der eigene Rahmen muss ausgelotet werden, um ihn erweitern zu können.

transitioneer ist eine offene Denkwerkstatt. Darin stehen verschiedene Rohmaterialien, die wir bearbeiten. Wir haben grobe Vorstellungen von dem, was entstehen soll, brauchen aber Hilfe von Denker*innen und Macher*innen, die sich schon auskennen. Sie bringen ihre Werkzeuge und Techniken mit.

Nur durch Widerstand und Empörung kommt Veränderung in die Welt. Die Arbeit wird also aufregend, aber auch anstrengend. Hauptsache es wird nicht bequem. #bequemisover

 

Emma & Laura